Beim Neujahrsempfang der Stadt Schwarzenbach a.Wald zündetet eine neue Idee. Zugegeben, den Wunsch hatte ich schon mehrere Jahre: Ich wollte Skulpturen schnitzen!
Bei meiner Recherche, wie man so etwas am Besten macht, stellte ich recht schnell fest, dass ich wohl erstmal neues Werkzeug brauchen würde. Der Arbortech mini carver sollte es werden, samt einem Ball Gouge und einer Turboplane für die Flex.
Nachdem ich mir zum Üben erstmal Fichtenholz besorgt hatte, machte ich mich sogleich ans Werk. Ein Feldhase sollte mein erstes Stück werden, geschnitzt aus einem Stamm mit 50cm Durchmesser und einer Länge von einem Meter.
Und was ich dabei gelernt habe, teile ich gern mit einem Augenzwinkern:
Wenn eine Motorsäge nicht genug Holz weg schneidet, könnte das an einer stumpfen Kette mit zu wenig Tiefgang liegen.
Was du weg sägst, ist weg.
Und wo du mit der Säge zu tief kommst, bleibt ein unschöner Schnitt.

Auch mit dem Gebrauch meiner neuen Arbortech Werkzeuge, die wirklich super zum gezielten Abnehmen von Material geeignet sind, kam ich jedoch an einer Stelle nicht weiter: Beim Freischneiden der Beine.
Ich fand heraus, dass man dazu eine spezielle carving Motorsäge braucht, mit der auch Stechschnitte möglich sind. Also nochmal knapp 800€ investieren.

Nun, die Stihl MSA 200C macht, was sie soll. Und schließlich stellte ich meine erste Skulptur fertig:

Wer sich den Feldhasen mal ansehen möchte, kann bei uns am Grundstück vorbeilaufen, da sitzt er am Gartenzaun und beobachtet die Spaziergänger.